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Wie gefährlich ist Künstliche Intelligenz?


Datum der Veröffentlichung: 22. November 2023


Die Warnungen führender Experten sind unmissverständlich: Die Risiken, die mit der Entwicklung und Verbreitung von Künstlicher Intelligenz (KI) einhergehen, dürfen nicht unterschätzt werden. Einige vergleichen die potenziellen Gefahren sogar mit denen von Pandemien oder Atomkriegen ( die Tagesschau berichtete ). Dieser dringende Appell sollte uns alle aufrütteln, denn er stellt die Frage in den Raum, wie gefährlich Künstliche Intelligenz wirklich ist und welche Konsequenzen eine unkontrollierte Entwicklung haben könnte.


Die von Experten aufgezeigten Gefahren sind vielfältig und alarmierend. Der Einsatz von KI in der Kriegsführung, die Möglichkeit der Entwicklung neuer Chemiewaffen durch maschinelles Lernen, die Verbreitung von Falschinformationen durch automatisierte Systeme und die wachsende Abhängigkeit der Menschheit von Maschinen sind Szenarien, die nicht nur in der Science-Fiction, sondern in der Realität bedacht werden müssen.


Die Experten haben ihre Stellungnahme auf der Webseite einer Nonprofit-Organisation veröffentlicht, die sich für KI-Sicherheit einsetzt. Ihr Appell ist klar: Die Verringerung des Risikos einer Vernichtung durch KI sollte zu einer globalen Priorität werden. Die Forderung nach einer sechsmonatigen Pause bei der Entwicklung von KI, um sorgfältige Regulierungsansätze zu finden, ist ein deutlicher Schritt in Richtung verantwortungsbewusster KI-Nutzung.


Diese Experten werden in ihrem Anliegen von Tech-Milliardär Elon Musk unterstützt, der selbst eine KI-Firma gegründet hat. Die Unterstützung aus der Tech-Branche zeigt, dass es nicht nur um theoretische Risiken geht, sondern um eine reale Herausforderung, die angegangen werden muss.


Als Bundesverbraucherhilfe nehmen wir diese Warnungen ernst. Wir setzen uns dafür ein, dass die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz verantwortungsbewusst gestaltet wird. Nicht nur die technologische Innovation, sondern auch die ethischen und gesellschaftlichen Auswirkungen müssen im Fokus stehen. Künstliche Intelligenz kann eine transformative Kraft sein, aber nur, wenn wir bewusst und kontrolliert mit ihr umgehen. Wir appellieren an Regierungen, Industrie und die Gesellschaft insgesamt, diese Warnungen nicht zu ignorieren.

Aktuelle Themen

von Aktuelles 18. März 2025
Verbraucherschutz darf kein Papiertiger sein. Wer Menschen mit Tricks, Lockangeboten oder unlauteren Geschäftsmethoden täuscht, der handelt nicht nur unmoralisch – er handelt gegen die Interessen von Millionen Verbraucherinnen und Verbrauchern. Wir haben genug davon, dass solche Fälle unter den Teppich gekehrt werden. Mit dem Verbraucherschutzregister setzen wir ein Zeichen und machen Schluss mit der Intransparenz.
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Die aktuellen Sondierungsgespräche zwischen CDU, CSU und SPD zeigen einmal mehr, warum das Vertrauen in die Politik seit Jahren schwindet – und warum es endlich eine ehrliche Debatte darüber braucht. Das Problem ist nicht neu: Immer wieder erleben wir, dass Parteien im Wahlkampf klare Positionen vertreten, nur um sie in Verhandlungen wieder aufzugeben. Natürlich gehören Kompromisse zur Demokratie. Doch wenn zentrale Wahlversprechen schon in der ersten Gesprächsrunde ausgeräumt werden, verliert Politik an Glaubwürdigkeit. Genau hier setzt die Vertrauensoffensive der Bundesverbraucherhilfe an. Vertrauen entsteht nicht durch Wahlplakate oder Slogans – es entsteht durch klare Positionen, die auch nach der Wahl noch gelten . Viele Bürgerinnen und Bürger haben längst das Gefühl, dass es bei politischen Verhandlungen nicht mehr um Inhalte, sondern nur noch um Machtoptionen geht. Wer soll sich dann noch ernst genommen fühlen? Deshalb kämpfen wir für eine neue politische Ehrlichkeit: Wahlversprechen müssen belastbarer sein, Parteiprogramme dürfen keine bloßen Stimmungsbarometer sein, und politische Kompromisse dürfen nicht dazu führen, dass am Ende niemand mehr weiß, wofür eine Regierung eigentlich steht.  Diese Sondierungen sind eine weitere Bewährungsprobe für das Vertrauen in die Politik. Die entscheidende Frage ist: Wird aus ihnen ein glaubwürdiges Projekt für die Zukunft – oder nur ein weiteres Kapitel in der langen Geschichte enttäuschter Wählerinnen und Wähler? Wir werden genau hinsehen.
EU-Fahne
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Schon allein der Name ist sperrig: Corporate Sustainability Due Diligence Directive. Oder auf deutsch: Richtlinie zur unternehmerischen Nachhaltigkeitssorgfaltspflicht. In der öffentlichen Diskussion werden daher meist die Abkürzung CSDDD (noch kürzer: CS3D) oder die deutsche Kurzbezeichnung verwendet: EU-Lieferkettenrichtlinie. Die Regelung trat im Sommer 2024 in Kraft und muss innerhalb der nächsten zwei Jahre in nationales Recht umgesetzt werden. Im Kern geht es darum, große Unternehmen dazu zu verpflichten, mehr auf die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards zu achten. Das betrifft die gesamte Wertschöpfungskette – von der Förderung des Rohstoffs über die Herstellung bis hin zur Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen. Unternehmen tragen dadurch in Zukunft (noch) mehr Verantwortung dafür, mit welchen Zulieferern sie zusammenarbeiten. Umweltschützer und Menschenrechtsaktivisten hatten das schon lange gefordert. Ebenso kritische Verbraucher, die insbesondere bei Kleidung und Nahrung sicher sein wollen, dass bestimmte Standards eingehalten werden.
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