Für Verbraucher

Alles rund um unsere Arbeit im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft

Unser Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft engagiert sich für eine nachhaltige Landwirtschaft, fair produzierte Lebensmittel und Tierwohl. Hier erfährst du, wie wir an Konzepten arbeiten, die Verbraucherinnen, Verbraucher und Erzeugern gleichermaßen zugutekommen.

Aktuelles
EU-Fahne
von Aktuelles 25. Februar 2025
Schon allein der Name ist sperrig: Corporate Sustainability Due Diligence Directive. Oder auf deutsch: Richtlinie zur unternehmerischen Nachhaltigkeitssorgfaltspflicht. In der öffentlichen Diskussion werden daher meist die Abkürzung CSDDD (noch kürzer: CS3D) oder die deutsche Kurzbezeichnung verwendet: EU-Lieferkettenrichtlinie. Die Regelung trat im Sommer 2024 in Kraft und muss innerhalb der nächsten zwei Jahre in nationales Recht umgesetzt werden. Im Kern geht es darum, große Unternehmen dazu zu verpflichten, mehr auf die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards zu achten. Das betrifft die gesamte Wertschöpfungskette – von der Förderung des Rohstoffs über die Herstellung bis hin zur Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen. Unternehmen tragen dadurch in Zukunft (noch) mehr Verantwortung dafür, mit welchen Zulieferern sie zusammenarbeiten. Umweltschützer und Menschenrechtsaktivisten hatten das schon lange gefordert. Ebenso kritische Verbraucher, die insbesondere bei Kleidung und Nahrung sicher sein wollen, dass bestimmte Standards eingehalten werden.
von Aktuelles 13. Februar 2025
Der Gartenbau ist eine der stillen, oft unterschätzten Schlüsselbranchen unserer Wirtschaft. Er beeinflusst nicht nur, was auf unseren Tellern landet, sondern auch unser Klima, die Biodiversität und die nachhaltige Nutzung unserer Ressourcen. Dennoch wird er in politischen und wirtschaftlichen Debatten oft vernachlässigt. Das soll sich nun ändern – mit der Gründung des Nachhaltigkeitsrats für den Deutschen Gartenbau durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Der Präsident der Bundesverbraucherhilfe hatte gemeinsam mit Frederick Hesse aus dem BVH-Finanzausschuss die Gelegenheit, an der Gründungsveranstaltung dieses wichtigen Gremiums teilzunehmen. Unsere Teilnahme war aus einem einfachen Grund entscheidend: Nachhaltigkeit ist kein isoliertes Thema für Fachleute, sondern eine Frage, die direkt Verbraucherinnen und Verbraucher betrifft.
von Aktuelles 7. Februar 2025
Es ist eine gute Nachricht mit fadem Beigeschmack: Die Verbraucherpreise sind 2024 deutlich weniger stark gestiegen als in den beiden Vorjahren: 2,2 Prozent im Vergleich zu 6,9 bzw. 5,9 Prozent. Das klingt zunächst nach einer Preisberuhigung, bedeutet aber eben auch, dass das Preisniveau nicht nur hoch geblieben ist, sondern weiter angestiegen ist. Und bei manchen Produkten des täglichen Bedarfs wie Schokolade (+ 14 Prozent) und Speiseöl (+ 10 Prozent) kann von Entspannung sowieso keine Rede sein. Was die Situation für Verbraucher besonders undurchsichtig macht, ist die sogenannte "Shrinkflation" – versteckte Preissteigerungen, die vor allem in der Lebensmittelindustrie weit verbreitet sind. Anstatt die (Verkaufs-)Preise zu erhöhen, schrumpft (englisch “shrink”) der Produktinhalt, wodurch die Ware natürlich ebenfalls teurer wird. Diese Form der Preissteigerung belastet das Portemonnaie ebenso stark wie die “echte” Inflation, ist aber häufig schwerer zu erkennen. Eingesetzt werden verschiedene Tricks und Täuschungsmanöver, zum Beispiel: Klassische Shrinkflation: Derselbe Preis für weniger Inhalt. “Billiger”-Trick: Leicht sinkender Preis, aber viel weniger Inhalt. Wechselnde Füllmengen: Mal mehr, mal weniger Inhalt – das erschwert den Preisvergleich. “Mehr-drin”-Trick: Hinweis auf mehr Inhalt bei zugleich unverhältnismäßig starker Preiserhöhung. Besonders hart trifft die Shrinkflation Menschen mit niedrigem Einkommen. Sie geben einen größeren Teil ihres Einkommens für Lebensmittel aus und greifen häufig zu den vermeintlich billigen Eigenmarken der Discounter und Supermärkte. Doch gerade deren Preise waren in den letzten Jahren von Inflation und Shrinkflation betroffen. Die Bundesverbraucherhilfe fordert deshalb eine eindeutige Kennzeichnung von Produkten, die durch reduzierten Inhalt oder Verpackungstricks teurer werden – nach dem Vorbild Frankreich. In unserem Nachbarland müssen “Mogelpackungen” seit Sommer 2024 mit einem Hinweis versehen werden. Bis der Gesetzgeber auch in Deutschland reagiert, empfehlen wir dir einen kritischen Blick auf Preise und Packungen. Um dich nicht täuschen zu lassen, kannst du beim Einkaufen auf folgende Tipps zurückgreifen: Vergleiche die Grundpreise! Achte auf den Preis pro Kilo, der auf dem Preisschild angegeben sein muss. Sei vorsichtig bei neuen Verpackungen! Hinter veränderten Designs versteckt sich häufig ein erhöhter (Grund-)Preis. Kontrolliere die Füllmenge! Merke dir gerade bei Produkten, die du häufig kaufst, wie viel drin ist. Schau bei Aktionen zweimal hin! Sei skeptisch, wenn für Sondergrößen oder neue Produktvarianten geworben wird. Prüfe die Zutatenliste! Shrinkflation betrifft nicht immer nur die Quantität, sondern manchmal auch die Qualität des Inhalts (Beispiel: Saft gemischt mit Zuckerwasser).  Und im besten Fall bevorzugst du sowieso unverpackte Lebensmittel, die pro Stück oder Gewicht abgerechnet werden. Dann weißt du sofort, was du für dein Geld bekommst – und sparst zum Wohle der Umwelt auch noch Verpackungsmüll.
von Aktuelles 20. Juli 2023
Unsere Bundesvorsitzende für Ernährung und Landwirtschaft, Christina Nouri, hat vom 27. bis 28. Juli 2023 an der bedeutenden "Politik gegen Hunger"-Konferenz im Auswärtigen Amt teilgenommen. Die Konferenz wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ausgerichtet und versammelte hochrangige Persönlichkeiten und Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen. Die "Politik gegen Hunger"-Konferenz hatte das Ziel, innovative Strategien und Lösungen zu entwickeln, um den weltweiten Hunger zu bekämpfen und die Ernährungssicherheit zu stärken. Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, war ebenfalls anwesend und betonte die Notwendigkeit eines umfassenden und koordinierten Vorgehens, um dieses drängende globale Problem anzugehen. Als Bundesvorsitzende für Ernährung und Landwirtschaft setzt sich Christina Nouri leidenschaftlich für nachhaltige und zukunftsfähige Ansätze in der Landwirtschaft und Ernährungspolitik ein. Ihre Teilnahme an der "Politik gegen Hunger"-Konferenz unterstreicht das Engagement der Bundesverbraucherhilfe für eine gerechtere und gesündere Welt. Die Konferenz bot eine einzigartige Plattform für den Austausch von Ideen und Best Practices zwischen Regierungsvertretern, NGOs, Wissenschaftlern und anderen Akteuren, die sich für die Bewältigung der globalen Herausforderungen im Bereich Ernährungssicherheit einsetzen. Die Diskussionen konzentrierten sich auf innovative Lösungsansätze, die Förderung nachhaltiger Agrarsysteme und die Verbesserung der Ernährung für vulnerable Bevölkerungsgruppen. "Die Ergebnisse und Erkenntnisse der Konferenz werden uns in unserer Arbeit weiterhin inspirieren und motivieren, für eine bessere Zukunft einzustehen" sagt Bundesernährungsvorsitzende Nouri.
von Aktuelles 20. Juli 2023
Aspartam ist ein synthetischer Süßstoff, der in vielen Lebensmitteln und Getränken als künstlicher Süßstoff verwendet wird. Es ist bekannt für seine starke Süßkraft und wird häufig als kalorienarme oder zuckerfreie Alternative zu Zucker eingesetzt. Aspartam besteht aus den Aminosäuren Asparaginsäure und Phenylalanin und wird vom Körper zu Asparaginsäure, Phenylalanin und Methanol abgebaut. Die Erforschung von Aspartam begann in den 1960er Jahren, und seitdem wurden zahlreiche Studien durchgeführt, um seine Sicherheit und gesundheitliche Auswirkungen zu untersuchen. Der Süßstoff wurde von verschiedenen Gesundheitsbehörden weltweit, einschließlich der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), umfassend geprüft und zugelassen. Diese Zulassungen basieren auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen und Studien, die Aspartam als sicher für den menschlichen Verzehr einstufen, sofern es in den festgelegten Mengen verwendet wird. In jüngster Zeit hat die Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Aspartam als "möglicherweise krebserregend" eingestuft. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass diese Klassifizierung nicht besagt, dass Aspartam definitiv krebserregend ist, sondern dass es begrenzte Hinweise auf eine mögliche krebserregende Wirkung gibt, die weitere Untersuchungen erfordert. Die Forschung zu Aspartam ist ein fortlaufender Prozess, und es werden weiterhin Studien durchgeführt, um etwaige gesundheitliche Auswirkungen zu überprüfen und zu validieren. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten sich über aktuelle Entwicklungen informieren und auf vertrauenswürdige Quellen wie Gesundheitsbehörden und wissenschaftliche Organisationen zurückgreifen, um fundierte Entscheidungen über ihren Konsum von Aspartam und anderen Lebensmittelzusätzen zu treffen.
von Aktuelles 20. Juli 2023
Angesichts der aktuellen Einschätzung von Aspartam als "möglicherweise krebserregend" durch die Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollten Verbraucherinnen und Verbraucher einige wichtige Schritte in Betracht ziehen. Die Sicherheit von Lebensmitteln und deren Inhaltsstoffen ist von entscheidender Bedeutung für unsere Gesundheit, und es ist wichtig, fundierte Entscheidungen zu treffen. Zunächst ist es ratsam, sich über aktuelle Entwicklungen und wissenschaftliche Erkenntnisse zu Aspartam und anderen Inhaltsstoffen in Lebensmitteln zu informieren. Vertrauenswürdige Quellen wie Behörden oder Gesundheitsorganisationen können dabei helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen und mögliche Risiken besser zu verstehen. Beim Einkauf ist es ratsam, die Etiketten von Lebensmitteln und Getränken sorgfältig zu lesen und auf den Gehalt an Aspartam oder anderen Süßstoffen zu achten. Eine ausgewogene und vielfältige Ernährung, die reich an frischen und unverarbeiteten Lebensmitteln ist, kann ebenfalls dazu beitragen, den Konsum von stark verarbeiteten Produkten zu reduzieren, die möglicherweise Aspartam enthalten. Verantwortungsbewusstes Konsumverhalten ist entscheidend. Indem Verbraucherinnen und Verbraucher bewusste Entscheidungen in Bezug auf ihre Ernährungsgewohnheiten treffen, können sie ihre Gesundheit unterstützen. Bei Unsicherheiten oder Fragen zur Ernährung und Gesundheit, insbesondere im Zusammenhang mit Aspartam, können Fachexperten wie Ernährungsexperten, Ernährungsberater oder Ärzte konsultiert werden. Gleichzeitig ist es wichtig, sich aktiv für den Verbraucherschutz zu engagieren und Organisationen zu unterstützen, die transparente Informationen bereitstellen und sich für die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher einsetzen. Wir werden Sie weiterhin über wichtige Entwicklungen in Bezug auf Aspartam und andere potenziell krebserregende Substanzen informieren, um Sie bei Ihren Entscheidungen bestmöglich zu unterstützen. Bei weiteren Fragen oder Anliegen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
MEHR LADEN
EU-Fahne
von Aktuelles 25. Februar 2025
Schon allein der Name ist sperrig: Corporate Sustainability Due Diligence Directive. Oder auf deutsch: Richtlinie zur unternehmerischen Nachhaltigkeitssorgfaltspflicht. In der öffentlichen Diskussion werden daher meist die Abkürzung CSDDD (noch kürzer: CS3D) oder die deutsche Kurzbezeichnung verwendet: EU-Lieferkettenrichtlinie. Die Regelung trat im Sommer 2024 in Kraft und muss innerhalb der nächsten zwei Jahre in nationales Recht umgesetzt werden. Im Kern geht es darum, große Unternehmen dazu zu verpflichten, mehr auf die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards zu achten. Das betrifft die gesamte Wertschöpfungskette – von der Förderung des Rohstoffs über die Herstellung bis hin zur Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen. Unternehmen tragen dadurch in Zukunft (noch) mehr Verantwortung dafür, mit welchen Zulieferern sie zusammenarbeiten. Umweltschützer und Menschenrechtsaktivisten hatten das schon lange gefordert. Ebenso kritische Verbraucher, die insbesondere bei Kleidung und Nahrung sicher sein wollen, dass bestimmte Standards eingehalten werden.
von Aktuelles 13. Februar 2025
Der Gartenbau ist eine der stillen, oft unterschätzten Schlüsselbranchen unserer Wirtschaft. Er beeinflusst nicht nur, was auf unseren Tellern landet, sondern auch unser Klima, die Biodiversität und die nachhaltige Nutzung unserer Ressourcen. Dennoch wird er in politischen und wirtschaftlichen Debatten oft vernachlässigt. Das soll sich nun ändern – mit der Gründung des Nachhaltigkeitsrats für den Deutschen Gartenbau durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Der Präsident der Bundesverbraucherhilfe hatte gemeinsam mit Frederick Hesse aus dem BVH-Finanzausschuss die Gelegenheit, an der Gründungsveranstaltung dieses wichtigen Gremiums teilzunehmen. Unsere Teilnahme war aus einem einfachen Grund entscheidend: Nachhaltigkeit ist kein isoliertes Thema für Fachleute, sondern eine Frage, die direkt Verbraucherinnen und Verbraucher betrifft.
von Aktuelles 7. Februar 2025
Es ist eine gute Nachricht mit fadem Beigeschmack: Die Verbraucherpreise sind 2024 deutlich weniger stark gestiegen als in den beiden Vorjahren: 2,2 Prozent im Vergleich zu 6,9 bzw. 5,9 Prozent. Das klingt zunächst nach einer Preisberuhigung, bedeutet aber eben auch, dass das Preisniveau nicht nur hoch geblieben ist, sondern weiter angestiegen ist. Und bei manchen Produkten des täglichen Bedarfs wie Schokolade (+ 14 Prozent) und Speiseöl (+ 10 Prozent) kann von Entspannung sowieso keine Rede sein. Was die Situation für Verbraucher besonders undurchsichtig macht, ist die sogenannte "Shrinkflation" – versteckte Preissteigerungen, die vor allem in der Lebensmittelindustrie weit verbreitet sind. Anstatt die (Verkaufs-)Preise zu erhöhen, schrumpft (englisch “shrink”) der Produktinhalt, wodurch die Ware natürlich ebenfalls teurer wird. Diese Form der Preissteigerung belastet das Portemonnaie ebenso stark wie die “echte” Inflation, ist aber häufig schwerer zu erkennen. Eingesetzt werden verschiedene Tricks und Täuschungsmanöver, zum Beispiel: Klassische Shrinkflation: Derselbe Preis für weniger Inhalt. “Billiger”-Trick: Leicht sinkender Preis, aber viel weniger Inhalt. Wechselnde Füllmengen: Mal mehr, mal weniger Inhalt – das erschwert den Preisvergleich. “Mehr-drin”-Trick: Hinweis auf mehr Inhalt bei zugleich unverhältnismäßig starker Preiserhöhung. Besonders hart trifft die Shrinkflation Menschen mit niedrigem Einkommen. Sie geben einen größeren Teil ihres Einkommens für Lebensmittel aus und greifen häufig zu den vermeintlich billigen Eigenmarken der Discounter und Supermärkte. Doch gerade deren Preise waren in den letzten Jahren von Inflation und Shrinkflation betroffen. Die Bundesverbraucherhilfe fordert deshalb eine eindeutige Kennzeichnung von Produkten, die durch reduzierten Inhalt oder Verpackungstricks teurer werden – nach dem Vorbild Frankreich. In unserem Nachbarland müssen “Mogelpackungen” seit Sommer 2024 mit einem Hinweis versehen werden. Bis der Gesetzgeber auch in Deutschland reagiert, empfehlen wir dir einen kritischen Blick auf Preise und Packungen. Um dich nicht täuschen zu lassen, kannst du beim Einkaufen auf folgende Tipps zurückgreifen: Vergleiche die Grundpreise! Achte auf den Preis pro Kilo, der auf dem Preisschild angegeben sein muss. Sei vorsichtig bei neuen Verpackungen! Hinter veränderten Designs versteckt sich häufig ein erhöhter (Grund-)Preis. Kontrolliere die Füllmenge! Merke dir gerade bei Produkten, die du häufig kaufst, wie viel drin ist. Schau bei Aktionen zweimal hin! Sei skeptisch, wenn für Sondergrößen oder neue Produktvarianten geworben wird. Prüfe die Zutatenliste! Shrinkflation betrifft nicht immer nur die Quantität, sondern manchmal auch die Qualität des Inhalts (Beispiel: Saft gemischt mit Zuckerwasser).  Und im besten Fall bevorzugst du sowieso unverpackte Lebensmittel, die pro Stück oder Gewicht abgerechnet werden. Dann weißt du sofort, was du für dein Geld bekommst – und sparst zum Wohle der Umwelt auch noch Verpackungsmüll.
von Aktuelles 20. Juli 2023
Unsere Bundesvorsitzende für Ernährung und Landwirtschaft, Christina Nouri, hat vom 27. bis 28. Juli 2023 an der bedeutenden "Politik gegen Hunger"-Konferenz im Auswärtigen Amt teilgenommen. Die Konferenz wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ausgerichtet und versammelte hochrangige Persönlichkeiten und Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen. Die "Politik gegen Hunger"-Konferenz hatte das Ziel, innovative Strategien und Lösungen zu entwickeln, um den weltweiten Hunger zu bekämpfen und die Ernährungssicherheit zu stärken. Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, war ebenfalls anwesend und betonte die Notwendigkeit eines umfassenden und koordinierten Vorgehens, um dieses drängende globale Problem anzugehen. Als Bundesvorsitzende für Ernährung und Landwirtschaft setzt sich Christina Nouri leidenschaftlich für nachhaltige und zukunftsfähige Ansätze in der Landwirtschaft und Ernährungspolitik ein. Ihre Teilnahme an der "Politik gegen Hunger"-Konferenz unterstreicht das Engagement der Bundesverbraucherhilfe für eine gerechtere und gesündere Welt. Die Konferenz bot eine einzigartige Plattform für den Austausch von Ideen und Best Practices zwischen Regierungsvertretern, NGOs, Wissenschaftlern und anderen Akteuren, die sich für die Bewältigung der globalen Herausforderungen im Bereich Ernährungssicherheit einsetzen. Die Diskussionen konzentrierten sich auf innovative Lösungsansätze, die Förderung nachhaltiger Agrarsysteme und die Verbesserung der Ernährung für vulnerable Bevölkerungsgruppen. "Die Ergebnisse und Erkenntnisse der Konferenz werden uns in unserer Arbeit weiterhin inspirieren und motivieren, für eine bessere Zukunft einzustehen" sagt Bundesernährungsvorsitzende Nouri.
von Aktuelles 20. Juli 2023
Aspartam ist ein synthetischer Süßstoff, der in vielen Lebensmitteln und Getränken als künstlicher Süßstoff verwendet wird. Es ist bekannt für seine starke Süßkraft und wird häufig als kalorienarme oder zuckerfreie Alternative zu Zucker eingesetzt. Aspartam besteht aus den Aminosäuren Asparaginsäure und Phenylalanin und wird vom Körper zu Asparaginsäure, Phenylalanin und Methanol abgebaut. Die Erforschung von Aspartam begann in den 1960er Jahren, und seitdem wurden zahlreiche Studien durchgeführt, um seine Sicherheit und gesundheitliche Auswirkungen zu untersuchen. Der Süßstoff wurde von verschiedenen Gesundheitsbehörden weltweit, einschließlich der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), umfassend geprüft und zugelassen. Diese Zulassungen basieren auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen und Studien, die Aspartam als sicher für den menschlichen Verzehr einstufen, sofern es in den festgelegten Mengen verwendet wird. In jüngster Zeit hat die Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Aspartam als "möglicherweise krebserregend" eingestuft. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass diese Klassifizierung nicht besagt, dass Aspartam definitiv krebserregend ist, sondern dass es begrenzte Hinweise auf eine mögliche krebserregende Wirkung gibt, die weitere Untersuchungen erfordert. Die Forschung zu Aspartam ist ein fortlaufender Prozess, und es werden weiterhin Studien durchgeführt, um etwaige gesundheitliche Auswirkungen zu überprüfen und zu validieren. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten sich über aktuelle Entwicklungen informieren und auf vertrauenswürdige Quellen wie Gesundheitsbehörden und wissenschaftliche Organisationen zurückgreifen, um fundierte Entscheidungen über ihren Konsum von Aspartam und anderen Lebensmittelzusätzen zu treffen.
von Aktuelles 20. Juli 2023
Angesichts der aktuellen Einschätzung von Aspartam als "möglicherweise krebserregend" durch die Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollten Verbraucherinnen und Verbraucher einige wichtige Schritte in Betracht ziehen. Die Sicherheit von Lebensmitteln und deren Inhaltsstoffen ist von entscheidender Bedeutung für unsere Gesundheit, und es ist wichtig, fundierte Entscheidungen zu treffen. Zunächst ist es ratsam, sich über aktuelle Entwicklungen und wissenschaftliche Erkenntnisse zu Aspartam und anderen Inhaltsstoffen in Lebensmitteln zu informieren. Vertrauenswürdige Quellen wie Behörden oder Gesundheitsorganisationen können dabei helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen und mögliche Risiken besser zu verstehen. Beim Einkauf ist es ratsam, die Etiketten von Lebensmitteln und Getränken sorgfältig zu lesen und auf den Gehalt an Aspartam oder anderen Süßstoffen zu achten. Eine ausgewogene und vielfältige Ernährung, die reich an frischen und unverarbeiteten Lebensmitteln ist, kann ebenfalls dazu beitragen, den Konsum von stark verarbeiteten Produkten zu reduzieren, die möglicherweise Aspartam enthalten. Verantwortungsbewusstes Konsumverhalten ist entscheidend. Indem Verbraucherinnen und Verbraucher bewusste Entscheidungen in Bezug auf ihre Ernährungsgewohnheiten treffen, können sie ihre Gesundheit unterstützen. Bei Unsicherheiten oder Fragen zur Ernährung und Gesundheit, insbesondere im Zusammenhang mit Aspartam, können Fachexperten wie Ernährungsexperten, Ernährungsberater oder Ärzte konsultiert werden. Gleichzeitig ist es wichtig, sich aktiv für den Verbraucherschutz zu engagieren und Organisationen zu unterstützen, die transparente Informationen bereitstellen und sich für die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher einsetzen. Wir werden Sie weiterhin über wichtige Entwicklungen in Bezug auf Aspartam und andere potenziell krebserregende Substanzen informieren, um Sie bei Ihren Entscheidungen bestmöglich zu unterstützen. Bei weiteren Fragen oder Anliegen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
MEHR LADEN
Publikationen
von Publikation 21. Januar 2025
1. Einleitung Die aktuelle Diskussion um die Absenkung der ermäßigten Mehrwertsteuer von 7 % auf 5 % hat eine intensive Analyse der wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen erforderlich gemacht. Die Bundesverbraucherhilfe lehnt diesen Vorschlag entschieden ab, da er in erster Linie symbolpolitischer Natur ist und weder eine substanzielle Entlastung der Verbraucher bewirkt noch die strukturellen Herausforderungen der öffentlichen Haushalte adressiert. Vielmehr gefährdet er die finanzielle Stabilität und erweist sich als kontraproduktiv im Kontext einer langfristig angelegten Fiskalpolitik. 2. Wirtschaftliche Auswirkungen Die ermäßigte Mehrwertsteuer betrifft primär Güter des täglichen Bedarfs, insbesondere Lebensmittel, deren Preisgestaltung durch Marktmechanismen bereits auf einem niedrigen Niveau gehalten wird. Eine Senkung der Steuer von 7 % auf 5 % würde lediglich marginale Einsparungen für die Verbraucher bewirken, die kaum spürbar wären. Selbst bei vollständiger Weitergabe der Steuerreduktion an die Endverbraucher bliebe der finanzielle Vorteil minimal und stünde in keinem Verhältnis zu den potenziellen Einnahmeverlusten des Staates. Die Praxis zeigt zudem, dass steuerliche Entlastungen oft nicht vollständig an die Verbraucher weitergegeben werden. Stattdessen könnten Unternehmen die Differenz zur Steigerung ihrer Gewinnmargen nutzen, wodurch der gewünschte Effekt der Entlastung weiter abgeschwächt würde. Ohne klare Mechanismen, die eine vollständige Weitergabe garantieren, bleiben die Auswirkungen der Maßnahme unberechenbar und inkonsistent. Gleichzeitig würden dem Staatshaushalt bedeutende Mittel entzogen, die für Investitionen in Bildung, Infrastruktur und soziale Sicherungssysteme dringend benötigt werden. 3. Politische und fiskalische Bewertung Fiskalpolitisch stellt die vorgeschlagene Steuerreduktion eine erhebliche Belastung dar. Die dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer würde den finanziellen Spielraum des Staates weiter einengen und die strategische Steuerung der öffentlichen Finanzen erschweren. In einer Zeit steigender Inflation und globaler wirtschaftlicher Unsicherheiten bedarf es einer konsistenten, langfristig angelegten Fiskalpolitik, die Investitionen in zukunftsweisende Bereiche fördert. Symbolpolitische Maßnahmen, die primär der politischen Profilierung dienen, laufen diesen Erfordernissen zuwider. Darüber hinaus ist der Vorschlag wirtschaftspolitisch nicht zielführend. Anstatt Verbraucher durch marginale Steuererleichterungen zu entlasten, sollten regulatorische Maßnahmen zur Eindämmung unlauterer Preispraktiken und zur Erhöhung der Markttransparenz Vorrang haben. Unternehmen, die durch spekulative Preisgestaltung zur Belastung der Verbraucher beitragen, müssen stärker in die Verantwortung genommen werden. Eine konsequente Preiskontrolle und die Förderung fairer Wettbewerbsmechanismen wären wesentlich effektivere Ansätze, um die Kaufkraft der Haushalte langfristig zu stärken. 4. Schlussfolgerung Die Senkung der ermäßigten Mehrwertsteuer von 7 % auf 5 % stellt keine geeignete Maßnahme zur Lösung der gegenwärtigen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen dar. Ihre Auswirkungen sind marginal und bieten keine nachhaltige Entlastung der Verbraucher. Gleichzeitig gefährdet sie die finanzielle Handlungsfähigkeit des Staates und verstärkt die strukturellen Defizite im öffentlichen Finanzmanagement. Die Bundesverbraucherhilfe spricht sich daher für eine klare Neuausrichtung der fiskal- und wirtschaftspolitischen Agenda aus. Diese sollte sich auf nachhaltige, zielgerichtete Maßnahmen konzentrieren, darunter die Förderung eines fairen Wettbewerbs und die Stärkung zukunftsorientierter Investitionen. Die vorgeschlagene Steuerreduktion ist als rein symbolpolitische Geste abzulehnen, da sie weder den sozialen noch den wirtschaftlichen Anforderungen gerecht wird. Eine verantwortungsvolle Politik erfordert stattdessen Lösungen, die spürbare und langfristige Verbesserungen bewirken.
von Publikation 23. Oktober 2024
Seit 2020 dient der Nutri-Score als Entscheidungshilfe für Verbraucher, um beim Einkaufen auf einen Blick zwischen gesünderen und ungesünderen Lebensmitteln unterscheiden zu können. Mit dem kombinierten Farb- und Buchstaben-Schema auf den Verpackungen wird die Nährstoffqualität eines Produkts im Vergleich zu ähnlichen Produkten bewertet – von A/grün (eher gut) bis E/rot (eher schlecht). Aus Sicht der Bundesverbraucherhilfe ist der Nutri-Score eine gute Idee, die bislang aber noch nicht optimal umgesetzt wurde. Eine aktuelle Umfrage unter unseren Mitgliedern legt vor allem drei Probleme offen: Beliebigkeit: Die Mehrheit unserer Mitglieder sieht es kritisch, dass die Hersteller selbst entscheiden dürfen, ob sie den Nutri-Score einsetzen oder nicht. Mangelndes Verständnis: Rund ein Drittel der Befragten versteht nicht oder nur teilweise, wie der Nutri-Score berechnet wird. Fehlende Wirksamkeit: Für rund die Hälfte aller Befragten spielt der Nutri-Score bei der Kaufentscheidung keine Rolle. In erster Linie liegt das daran, dass sie von der Aussagekraft der Lebensmittelkennzeichnung nicht überzeugt sind. Das Ziel der Bundesverbraucherhilfe ist es, den Nutri-Score zu reformieren, um Verbrauchern echte Orientierung im Supermarkt zu bieten. Durch eine verbindliche, transparente und effektive Kennzeichnung ließe sich die Gesundheitskompetenz von Verbrauchern steigern, die Lebensmittelindustrie zur Herstellung gesünderer Produkte bewegen und der allgemeine Schutz vor ernährungsbedingten Krankheiten erhöhen. Das von uns erarbeitete Positionspapier enthält im Kern folgende Forderungen: Verbesserter Nutri-Score auf alle Verpackungen! Aus Sicht der Bundesverbraucherhilfe sollte die Kennzeichnung verpflichtend sein und darüber hinaus verbessert werden, indem auch der Verarbeitungsgrad der Nahrung und die Verwendung von Zusatzstoffen als Bewertungskriterien berücksichtigt werden. Nachvollziehbare Bewertung! In seiner jetzigen Form können Verbraucher nur rätseln, wie ein bestimmter Nutri-Score zustande gekommen ist. Für mehr Transparenz würden klare Standards sorgen, die “gute” und “schlechte” Inhaltsstoffe hervorheben und mit dem Gesamtergebnis in Beziehung setzen. Strenge Kontrolle für verlässliche Angaben! Da ein guter Nutri-Score auch ein Verkaufsargument ist, muss sichergestellt sein, dass Verbraucher nicht getäuscht werden. Die Glaubwürdigkeit der Kennzeichnung könnte mittels Zertifizierung oder durch die Aufsicht einer unabhängigen Behörde sichergestellt werden. Zusammen für einen besseren Nutri-Score! Von einer funktionierenden Lebensmittelkennzeichnung profitieren nicht nur Verbraucher, sondern auch die Hersteller. Denn: Ein guter Nutri-Score ist ein Wettbewerbsvorteil und fördert das Vertrauen in die Lebensmittelindustrie. Werden diese Punkte umgesetzt, sieht die Bundesverbraucherhilfe im Nutri-Score das Potenzial, ein echter Gesundheits- und Wirtschaftsfaktor zu werden. Lesen Sie hierzu gerne nachstehend das Positionspapier der Bundesverbraucherhilfe.
von Publikation 24. August 2024
Einleitung Die Verbraucher in Deutschland sehen sich mit einer überwältigenden Flut an Siegeln, Zertifizierungen und Labels konfrontiert, die ihnen die Auswahl von Produkten erleichtern sollen. Doch anstatt Klarheit zu schaffen, führt diese Vielzahl an Kennzeichnungen zu Verwirrung und Misstrauen. Viele Verbraucher können die Bedeutung der verschiedenen Siegel nicht einordnen, was die Kaufentscheidung erschwert und das Vertrauen in die Kennzeichnungssysteme untergräbt. Besonders der Nutri-Score, ein eigentlich hilfreiches Instrument zur schnellen Einschätzung der Nährwertqualität von Lebensmitteln, ist vielen Verbrauchern unbekannt oder unklar. Diesem Problem muss mit einem klaren und vereinheitlichten System begegnet werden, das leicht verständlich und visuell ansprechend ist. Ein "Re-Made in Germany" im Bereich der Verbraucherinformation ist dringend notwendig. A. Problemstellung Die Vielfalt an Siegeln und Zertifizierungen auf dem deutschen Markt hat ein Ausmaß erreicht, das für den Durchschnittsverbraucher kaum noch zu überblicken ist. Ob es sich um Bio-Siegel, Fairtrade-Zertifikate, regionale Herkunftskennzeichnungen oder Nachhaltigkeitssiegel handelt – die Unterschiede und Kriterien sind oft undurchsichtig und schwer nachvollziehbar. Dies führt zu mehreren grundlegenden Problemen: Viele Verbraucher sind verwirrt und misstrauisch gegenüber der Vielzahl an verschiedenen Siegeln. Sie können oft nicht unterscheiden, welche Siegel vertrauenswürdig sind und welche nicht. Diese Unsicherheit führt dazu, dass viele Verbraucher den Siegeln generell misstrauen und sich bei ihrer Kaufentscheidung nicht darauf verlassen. Ein weiteres Problem ist die Unklarheit der Kriterien. Viele Siegel und Zertifizierungen haben komplexe und oft intransparente Kriterien. Verbraucher wissen nicht, welche Standards hinter einem bestimmten Siegel stehen und welche Bedeutung die verschiedenen Zertifizierungen tatsächlich haben. Dies gilt insbesondere für den Nutri-Score, dessen Bewertungssystem und die dahinterliegenden Nährwertkriterien den meisten Verbrauchern unbekannt sind. Auch die mangelnde Aufklärung in den Geschäften trägt zur Verwirrung bei. In vielen Discountern und Supermärkten fehlen klare Informationen zu den verschiedenen Siegeln. Wenn überhaupt Informationen vorhanden sind, so sind diese oft unscheinbar platziert und animieren die Verbraucher nicht dazu, sich eingehender zu informieren. Dies führt dazu, dass viele Verbraucher die Siegel und deren Bedeutung ignorieren und sich bei ihrer Kaufentscheidung nicht darauf verlassen. B. Zielsetzung Die Hauptziele dieses Positionspapiers sind die Reduktion der Vielzahl an Siegeln und Zertifizierungen sowie die Schaffung klarer, verständlicher und visuell ansprechender Kennzeichnungen. Ein einheitliches System soll entwickelt werden, das Verbrauchern eine schnelle und einfache Orientierung bietet. Dies umfasst die folgenden Kernziele: Erstens soll die Anzahl der Siegel und Zertifizierungen reduziert werden. Durch die Zusammenführung und Vereinheitlichung bestehender Siegel können Redundanzen vermieden und die Übersichtlichkeit verbessert werden. Ein einheitliches System mit wenigen, aber aussagekräftigen Kennzeichnungen soll entwickelt werden. Zweitens müssen die Kriterien der verbleibenden Siegel klar und transparent kommuniziert werden. Verbraucher sollen auf einen Blick erkennen können, welche Standards ein bestimmtes Siegel erfüllt. Dies erfordert eine klare Definition und Kommunikation der Kriterien, die den einzelnen Siegeln zugrunde liegen. Drittens sollen die visuellen Effekte der Siegel verbessert werden. Ein einfaches und ansprechendes Design kann dazu beitragen, dass Verbraucher die Siegel schneller erkennen und deren Bedeutung leichter verstehen. Dies kann durch den Einsatz von Farben, Symbolen und Piktogrammen erreicht werden. Viertens muss die Aufklärung der Verbraucher in den Geschäften verbessert werden. Klare und gut sichtbare Informationen zu den verschiedenen Siegeln sollen in den Verkaufsräumen bereitgestellt werden. Dies kann durch Informationsstände, Plakate oder digitale Displays und QR-Codes erreicht werden. Verbraucher sollen dazu animiert werden, sich über die Bedeutung der Siegel zu informieren und diese bei ihrer Kaufentscheidung zu berücksichtigen. Zur Sicherstellung der Glaubwürdigkeit und des Verbraucherschutzes schlagen wir mithin vor, dass die Vergabe von Siegeln und Zertifikaten streng reguliert wird. Jede Institution, die ein Siegel oder Zertifikat anbieten möchte, muss einen Prüfprozess von einer unabhängigen Stelle durchlaufen. Dieser Prozess sollte sicherstellen, dass die Überprüfung und Vergabe dieser Kennzeichnungen auf verbraucherschützenden Kriterien beruhen, die in sich schlüssig und frei von wirtschaftlichen Anreizen sind. Ein einmal vergebenes Siegel (wie an Lebensmittelhersteller) muss mithinin regelmäßigen Abständen, evtl. durch die Institution, die das Siegel vergibt, kontrolliert werden.
Ratgeber
von Ratgeber für Verbraucher 9. Dezember 2024
Essen aus der Dose ist bekanntlich nicht gerade das Gesündeste – wenige Nährstoffe, viele Konservierungsstoffe. Aufgrund der langen Haltbarkeit ist es dennoch für viele Menschen unverzichtbar. In konservierter Form sind manche Lebensmittel jahrelang haltbar. Bei unverarbeiteter Nahrung ticken die Uhren anders: Einige Obst- und Gemüsesorten fangen bereits nach wenigen Tagen an zu verderben; Tierprodukte wie Milch und Eier sollten möglichst innerhalb von zwei Wochen nach dem Kauf verzehrt werden. Um kein Gesundheitsrisiko einzugehen, neigen viele Verbraucher dazu, Lebensmittel im Zweifel zu entsorgen. Dabei gibt es einige Regeln, wie Sie relativ sicher herausfinden können, was noch gut und was bereits verdorben ist. Die Bundesverbraucherhilfe verrät Ihnen die wichtigsten Tipps und Tricks.
von Ratgeber für Verbraucher 22. Juli 2024
Der Ratgeber auf einen Blick  Verbrauchersiegel helfen dir, gesunde und nachhaltige Produkte zu erkennen. Achte auf etablierte und vertrauenswürdige Siegel. Verstehe die Bedeutung der Inhaltsangaben auf Verpackungen. Bevorzugt regionale und saisonale Produkte unterstützt die Umwelt.
von Ratgeber für Verbraucher 22. Juli 2024
Der Ratgeber auf einen Blick  Eine ausgewogene Ernährung unterstützt deine Gesundheit und dein Wohlbefinden. Vielfalt und Frische sind entscheidend für eine gesunde Ernährung. Achte auf die richtige Balance zwischen Makro- und Mikronährstoffen. Praktische Tipps helfen dir, im Alltag gesund zu essen.
Ein Mann, eine Frau und ein kleiner Junge stehen an einem Einkaufswagen im Supermarkt.
von Aktuelles 21. Mai 2023
Beim Kauf von Lebensmitteln gibt es viele Aspekte zu beachten, um eine gesunde und nachhaltige Ernährung zu fördern. Hier sind einige Tipps und Tricks, auf die Verbraucher achten sollten:
von Ratgeber für Verbraucher 9. Dezember 2024
Essen aus der Dose ist bekanntlich nicht gerade das Gesündeste – wenige Nährstoffe, viele Konservierungsstoffe. Aufgrund der langen Haltbarkeit ist es dennoch für viele Menschen unverzichtbar. In konservierter Form sind manche Lebensmittel jahrelang haltbar. Bei unverarbeiteter Nahrung ticken die Uhren anders: Einige Obst- und Gemüsesorten fangen bereits nach wenigen Tagen an zu verderben; Tierprodukte wie Milch und Eier sollten möglichst innerhalb von zwei Wochen nach dem Kauf verzehrt werden. Um kein Gesundheitsrisiko einzugehen, neigen viele Verbraucher dazu, Lebensmittel im Zweifel zu entsorgen. Dabei gibt es einige Regeln, wie Sie relativ sicher herausfinden können, was noch gut und was bereits verdorben ist. Die Bundesverbraucherhilfe verrät Ihnen die wichtigsten Tipps und Tricks.
von Ratgeber für Verbraucher 22. Juli 2024
Der Ratgeber auf einen Blick  Verbrauchersiegel helfen dir, gesunde und nachhaltige Produkte zu erkennen. Achte auf etablierte und vertrauenswürdige Siegel. Verstehe die Bedeutung der Inhaltsangaben auf Verpackungen. Bevorzugt regionale und saisonale Produkte unterstützt die Umwelt.
von Ratgeber für Verbraucher 22. Juli 2024
Der Ratgeber auf einen Blick  Eine ausgewogene Ernährung unterstützt deine Gesundheit und dein Wohlbefinden. Vielfalt und Frische sind entscheidend für eine gesunde Ernährung. Achte auf die richtige Balance zwischen Makro- und Mikronährstoffen. Praktische Tipps helfen dir, im Alltag gesund zu essen.
Ein Mann, eine Frau und ein kleiner Junge stehen an einem Einkaufswagen im Supermarkt.
von Aktuelles 21. Mai 2023
Beim Kauf von Lebensmitteln gibt es viele Aspekte zu beachten, um eine gesunde und nachhaltige Ernährung zu fördern. Hier sind einige Tipps und Tricks, auf die Verbraucher achten sollten:
Mustervorlagen
von Mustervorlage 24. August 2024
[Ihr Name] [Ihre Adresse] [PLZ Ort]  [Name des Herstellers] [Kundenservice / Abteilung] [Adresse des Herstellers] [PLZ Ort] [Datum] Betreff: Reklamation eines fehlerhaften Lebensmittels – [Produktname, z. B. "Müsliriegel"] Sehr geehrte Damen und Herren, ich wende mich an Sie, um ein von mir gekauftes Produkt aus Ihrem Sortiment zu reklamieren. Es handelt sich um [Produktname], welches ich am [Kaufdatum] in [Name des Geschäfts oder Onlineshops] erworben habe. Bereits beim Öffnen der Verpackung fiel mir auf, dass [Beschreibung des Problems, z. B. "das Produkt einen unangenehmen Geruch aufwies" oder "die Konsistenz abweichend und nicht wie gewohnt war"]. Da ich das Produkt in diesem Zustand nicht konsumieren kann und möchte, bitte ich Sie um eine entsprechende Rückmeldung, wie in diesem Fall verfahren wird. Zudem erwarte ich eine Erstattung des Kaufpreises bzw. den Ersatz des fehlerhaften Produkts. Zur weiteren Überprüfung füge ich eine Kopie des Kassenbons bei und stehe Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung. Auf Wunsch sende ich Ihnen auch das fehlerhafte Produkt zur Untersuchung zu. Bitte informieren Sie mich zeitnah über die weiteren Schritte. Sie erreichen mich telefonisch unter [Ihre Telefonnummer] oder per E-Mail unter [Ihre E-Mail-Adresse]. Mit freundlichen Grüßen, [Ihr Name]
von Mustervorlage 24. August 2024
[Ihr Name] [Ihre Adresse] [PLZ Ort]  [Name des Herstellers] [Kundenservice / Abteilung] [Adresse des Herstellers] [PLZ Ort] [Datum] Betreff: Reklamation eines fehlerhaften Lebensmittels – [Produktname, z. B. "Müsliriegel"] Sehr geehrte Damen und Herren, ich wende mich an Sie, um ein von mir gekauftes Produkt aus Ihrem Sortiment zu reklamieren. Es handelt sich um [Produktname], welches ich am [Kaufdatum] in [Name des Geschäfts oder Onlineshops] erworben habe. Bereits beim Öffnen der Verpackung fiel mir auf, dass [Beschreibung des Problems, z. B. "das Produkt einen unangenehmen Geruch aufwies" oder "die Konsistenz abweichend und nicht wie gewohnt war"]. Da ich das Produkt in diesem Zustand nicht konsumieren kann und möchte, bitte ich Sie um eine entsprechende Rückmeldung, wie in diesem Fall verfahren wird. Zudem erwarte ich eine Erstattung des Kaufpreises bzw. den Ersatz des fehlerhaften Produkts. Zur weiteren Überprüfung füge ich eine Kopie des Kassenbons bei und stehe Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung. Auf Wunsch sende ich Ihnen auch das fehlerhafte Produkt zur Untersuchung zu. Bitte informieren Sie mich zeitnah über die weiteren Schritte. Sie erreichen mich telefonisch unter [Ihre Telefonnummer] oder per E-Mail unter [Ihre E-Mail-Adresse]. Mit freundlichen Grüßen, [Ihr Name]
von Mustervorlage 28. Juli 2023
[Ihr Name] [Ihre Adresse] [PLZ Ort] [Name der Organisation / des Unternehmens] [Adresse der Organisation / des Unternehmens] [PLZ Ort] [Datum] Betreff: Antrag auf Dateneinsicht gemäß DSGVO Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte von meinem Recht auf Dateneinsicht gemäß Artikel 15 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) Gebrauch machen. Gemäß dieser Bestimmung habe ich das Recht, Auskunft über die von Ihnen über mich gespeicherten personenbezogenen Daten zu erhalten. Ich bitte Sie daher höflich um Mitteilung über die Art der von Ihnen über mich gespeicherten personenbezogenen Daten sowie den Zweck der Speicherung. Ich möchte insbesondere Informationen über die folgenden Punkte erhalten: [Liste der spezifischen Informationen, die angefordert werden, z. B. Namen, Adressen, E-Mail-Adressen, Zahlungsinformationen, Kundenkonto-Daten usw.] Des Weiteren bitte ich Sie, mir mitzuteilen, an welche Dritten meine Daten gegebenenfalls weitergegeben wurden. Ich ersuche Sie, die gewünschten Informationen innerhalb von 30 Tagen ab Erhalt dieses Schreibens bereitzustellen. Sollten Sie weitere Informationen benötigen, um meine Identität zu verifizieren, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte teilen Sie mir die gewünschten Informationen schriftlich mit oder stellen Sie mir eine Kopie der relevanten Unterlagen zur Verfügung. Ich weise darauf hin, dass meine Anfrage gemäß Artikel 12 DSGVO kostenfrei zu bearbeiten ist. Falls Sie dennoch Kosten erheben möchten, bitte ich Sie, mich im Voraus darüber zu informieren. Für weitere Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sie können mich unter [Ihre Telefonnummer] oder per E-Mail unter [Ihre E-Mail-Adresse] erreichen. Ich bitte Sie, diese Angelegenheit ernst zu nehmen und meinen Antrag auf Akteneinsicht entsprechend der geltenden Datenschutzgesetze zu bearbeiten. Mit freundlichen Grüßen, [Ihr Name]

mitgliedschaft entdecken

Gemeinsam stark: Mitsprache für eine bessere Welt.

MITGLIED WERDEN
Share by: